Ausbildung zum Sportpiloten

"Die Ausbildungsinhalte wurden super vermittelt, mit anschaulichen Beispielen und einer guten Mischung aus konkreter Prüfungsvorbereitung und nützlichem Wissen fürs Fliegen außerhalb des Lehrbuchs"
Susan Sauer
Susan Sauer
Physiotherapeutin

Zeit bis zum nächsten Theorielehrgang:

Tage
Stunden
Minuten

Fliegen – eines der letzten großen Abenteuer in Europa. Trau Dich! Es ist leichter, als Du denkst. Werde Sportpilot und genieße die Freiheit! Ob es ein Flug über das Emsland zu den Nordseeinseln ist oder die ganz große Erlebnistour durch Europa, alles ist möglich, wenn Du die Sportpilotenlizenz erworben hast. Die Flugschule Dankern – 22Skys bildet Dich professionell und zielführend in Theorie und Praxis aus. Die Theorieausbildung umfasst bei uns 70 Stunden. Damit liegen wir 10 Stunden über dem geforderten Minimum. Wir möchten damit allen Teilnehmern intensiv die Möglichkeit geben, sich in die neue Materie einzuarbeiten. Die Ausbildung umfasst außerdem mindestens 30 praktische Flugstunden, davon mindestens 5 im Alleinflug. Bei günstiger Wetterlage und zeitnahen Ausbildungseinheiten bist Du realistisch in vier bis sechs Monaten Pilot. Sprich uns einfach an und wir machen mit Dir einen ersten Schnupperflug. Den Ausbildungsverlauf und die Ausbildungsinhalte stellen wir Dir in unseren FAQ weiter unten vor.

Schulungsflugzeug Aeroprakt A32 D-MMLS Cockpitsicht und Sonnenuntergang
Schulungsflugzeug Aeroprakt A32 D-MMLS Cockpitsicht und Sonnenuntergang
Schulungsflugzeug D-MMLS auf Helgoland-Düne
Schulungsflugzeug D-MMLS auf Helgoland-Düne
Motorenkunde an der FK9
Praxisnahe Ausbildung direkt am Flugzeug

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Es gelten nur wenige Voraussetzungen:

  • Mindestalter: 16 Jahre
  • Ggf. Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters
  • Vorlage des Personalausweises
  • Tauglichkeitszeugnis einer fliegerärztlichen Untersuchungsstelle (Tauglichkeitsgrad LAPL)
  • Unterzeichnung des Ausbildungsvertrags mit der Flugschule Dankern-22Skys

Bevor Du die Ausbildung zum Sportpiloten beginnst, beantworten wir gerne Deine Fragen in einem persönlichen Gespräch und informieren Dich über den Ausbildungsgang. Während eines unverbindlichen Schnupperfluges lernst Du Deine Ausbildungsmaschine kennen und kannst schon einmal selbst hineinfühlen in das Fliegen eines Sportflugzeugs. Hier kannst Du mit uns einen Termin vereinbaren.

In die Ausbildung zum Sportpiloten kannst Du jederzeit einsteigen. Die meisten Flugschüler beginnen zunächst mit einigen Praxiseinheiten und überbrücken damit sinnvoll die Zeit bis zum Start des nächsten Theoriekurses. Doch bevor Du Dich dazu entschließt, hast Du viele Fragen und Du bist Dir vielleicht noch nicht ganz sicher, ob dieser Schritt der Richtige für Dich ist? Wir nehmen uns Zeit für Deine Anliegen.

Die Ausbildungskosten für die Sportpilotenlizenz belaufen sich auf ganz grob 7.000,- €. Dies hängt allerdings davon ab, wie viele Praxisstunden Du benötigst. Ein pauschaler Wert lässt sich hier kaum feststellen. Weitere Infos zu den Ausbildungskosten findest Du hier.

Während der Ausbildung werden wir weit über 150 Landungen am Flugplatz Dankern absolvieren. Andere Flugplätze berechnen pro Landung eine Landegebühr von etwa 5,- bis 10,-  €. In Dankern müssen Vereinsmitglieder keine Landegebühren entrichten. Solltet ihr kein Vereinsmitglied werden wollen, könnt ihr mit einem einmaligen Betrag von 200,- € so oft landen, wie ihr wollt (Landeflatrate für die Ausbildung).

Ja, wir bilden Dich zum Sportpiloten aus. Danach darfst Du Sportflugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 600 kg fliegen. Dies sind Zweisitzer-Flugzeuge. Die Privatpilotenlizenz (PPL) ist eine Lizenzklasse höher. Diese bilden wir in Haren-Dankern nicht aus. Eine PPL Ausbildung ist wesentlich teurer und auch in den laufenden Kosten nicht mit der Sportfliegerei zu vergleichen.

Nein, wir bieten ausschließlich die Ausbildung zum Sportpiloten (Luftsportgeräteführer für dreiachsgesteuerte Ultraleichtflugzeuge) an. Der Flugplatz Dankern ist ein reiner Ultraleicht-Flugplatz.

Wenn Du Dich zu einer Ausbildung bei uns entscheidest, dann senden wir Dir einen Ausbildungsvertrag sowie eine „Ausbildungsmeldung an den DULV“ zu. Bitte lest euch beide Formulare gründlich durch, füllt sie aus und unterschreibt sie. Anschließend bitte einscannen/abfotografieren und an info@22skys.de senden, damit wir eure Meldung schnell verarbeiten können. Die Originale gebt ihr bitte bei uns am Flugplatz ab oder schickt sie uns per Post zu. 

Den Ausbildungsbeginn können wir ggf. nachtragen. Er richtet sich nach dem Datum eurer ersten Flugstunde bzw. eurer ersten Theoriestunde. 

Als Ausbildungsart ist „Dreiachser“ zu verwenden.

Das Formular „Ausbildungsmeldung an den DULV“ (Download hier) bedeutet NICHT, dass ihr damit Mitglied im DULV werdet. Niemand muss Mitglied im DULV werden. Das Formular senden wir an den DULV, weil wir als Ausbildungsbetrieb euren Ausbildungsbeginn melden müssen. Möchtet ihr DULV-Mitglied werden, dann schaut bitte weiter unten in den FAQ.

Am Anfang jeder Pilotenausbildung steht die Flugtauglichkeitsuntersuchung. Diese wird ausschließlich bei flugmedizinischen Untersuchungsstellen durch einen Fliegerarzt durchgeführt. Das Netz dieser Untersuchungsstellen ist in Deutschland recht engmaschig, so dass jeder in seiner Umgebung einen Fliegerarzt finden wird. Für neue Piloten ist eine Erstuntersuchung vorgesehen. Die Erstuntersuchung ist immer mit einem vorherigen Besuch beim Augenarzt verbunden. Ein Formular für die augenärztliche Untersuchung gibt es hier zum Download: Formulare des Luftfahrtbundesamtes (LBA) zur Flugtauglichkeit. Alternativ kann es bei uns angefragt werden. Das ausgefüllte Formular nehmt ihr dann mit zum Fliegerarzt, der es bewertet und weitere Untersuchungen durchführt. Er allein entscheidet, ob ihr als flugtauglich erklärt werden könnt. Als Dokument dafür erhaltet ihr das „Medical“. Das ist ein Ausweisdokument, welches, je nach Lebensalter, nach zwei oder fünf Jahren abläuft. Nach Ablauf des Medicals müsst ihr zu einer Nachuntersuchung, bei der ihr allerdings in der Regel nicht mehr beim Augenarzt vorstellig werden müsst.

Zunächst ist es wichtig, sich die Termine bei den Ärzten rechtzeitig geben zu lassen. Wenn man Pech hat, muss man zwei Monate auf einen Untersuchungstermin warten. Dabei sind die Termine beim Augenarzt und Fliegerarzt aufeinander abzustimmen; also erst zum Augenarzt, dann zum Fliegerarzt. Die Kosten für die Untersuchungen (in unserem Beispiel: 140,- € Augenarzt, 120,- € Fliegerarzt) muss jeder Bewerber selbst zahlen. Oft erhält man eine Rechnung mit nach Hause, die man später überweisen kann. Die Kosten für die Untersuchung beim Fliegerarzt werden von einigen Krankenkassen anteilig erstattet, wenn man sie als sportmedizinische Untersuchung einreicht. So erhält man von den 120,- € rund 90,- € von der Techniker Krankenkasse zurückerstattet.

Zu den Untersuchungen müsst ihr mitbringen:

  • Personalausweis
  • Ggf. eure Brille / Sehhilfe, Brillenpass
  • Bei Nachuntersuchungen: Fluglizenz, Flugbuch, altes Medical

Vielleicht macht sich der eine oder andere Sorgen: Komme ich da durch? Sind meine Augen womöglich zu schlecht? In den allermeisten Fällen sind die Sorgen jedoch unbegründet. Als normal-gesunder Mensch ist die Untersuchung in der Regel problemlos zu schaffen.

Wir empfehlen euch, die ärztlichen Untersuchungen vor dem Ausbildungsbeginn durchführen zu lassen. Das Medical (mindestens LAPL) wird offiziell allerdings erst zu eurem ersten Alleinflug während der Ausbildung benötigt (§21 Abs. 3 LuftPersV).

21 Abs. 3 lautet jetzt:

„Abweichend von Satz 2 müssen Bewerber um einen Luftfahrerschein für Luftsportgeräte, die eine höchstzulässige Leermasse von 120 Kilogramm einschließlich Gurtzeug und Rettungsgerät überschreiten, spätestens zum ersten Alleinflug ein Tauglichkeitszeugnis entsprechend Anhang IV MED.A.030 Buchstabe b der Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 vorlegen.“

Der Hausarzt ist in der Regel kein Fliegerarzt. Daher kann die Frage zu 99% mit NEIN beantwortet werden. Du musst zu einer Flugärztlichen Untersuchungsstelle.

Hier haben wir eine kleine Auswahl zusammengestellt:

Dr. med. Dietmar Reichert
Kuhlenstraße 53d
26655 Westerstede
Tel: 04488 521 888 0
Fax:04488 521 888 8
eMail: drreichert@online.de

Hausarztpraxis Dr. med. Dirk Wiehn
Bremer Straße 61
26789 Leer (Ostfriesland)
Email: wiehn@praxis-wiehn.de
Telefon: 0491 / 12 73 3
Fax: 0491 / 12 72 6

Dr. med. Johann Mijatovic
Steinweg 9
26810 Westoverledingen
04955 – 87 78

Dr. med. Ulrich Lammers
Grüne Straße 11
26121 Oldenburg
0441 – 6 20 42

Dr. med. Erich Wahoff
Dr. med. Johannes Holland
Meppener Str. 78
49808 Lingen
0591 – 60 38

Nach der augenärztlichen Untersuchung geht es zum Fliegerarzt. Die Untersuchungen können sich, je nach Lebensalter des Anwärters, etwas unterscheiden:

  • Ruhe-EKG
  • Lungenfunktionstest
  • Blutprobe (nur kleiner Piks)
  • Urinprobe
  • Sehtest
  • körperliche Untersuchung
  • Arztgespräch

Der Flugmediziner beurteilt eure körperliche und psychische Verfassung. Zu Beginn erhaltet ihr direkt einen Fragebogen, der euren Geisteszustand abprüfen soll. Keine Sorge, mit gesundem Menschenverstand ist er gut zu beantworten. Ihr müsst eine Urinprobe abgeben und bekommt einen kleinen Piks in den Finger, aus dem euch ein Tropfen Blut entnommen wird. Hier wird insbesondere der Hämoglobin (Hb) – Wert ermittelt und bei älteren Bewerbern wird ein Zuckertest gemacht. Beim Lungenfunktionstest, auch Spirometrie genannt, wird die Funktionsfähigkeit eurer Lunge überprüft. Dazu bekommt ihr eine Nasenklammer aufgesetzt, müsst tief Luft holen und pustet so lange wie möglich in ein Gerät hinein. Dabei wird nun gemessen, wie groß euer Lungenvolumen ist und mit welcher Geschwindigkeit eure Luft fließt. Eigentlich ist das auch schon die „anstrengendste“ Übung. Oberkörper freimachen heißt es beim Ruhe-EKG, hier werden der Herzrhythmus und die elektrischen Aktivitäten am Herzen überprüft. In den Nachuntersuchungen müsst ihr direkt beim Fliegerarzt einen kleinen Sehtest machen, der aber halb so wild ist. Irgendwann lernt ihr dann auch den Fliegerarzt selbst kennen. Er wird euch noch mal vollständig körperlich untersuchen, Herz und Lunge abhorchen, Klopftests machen, Reaktionen testen und euch auf die Waage stellen. In einem ärztlichen Gespräch werden eventuelle Vorerkrankungen besprochen, so dass sich der Fliegerarzt ein umfassendes Bild von euch machen kann. Die Untersuchungen können je nach Alter und Untersuchungsstelle etwas abweichen.

Bei einer Erstuntersuchung musst Du zunächst zum Augenarzt und ein augenärztliches Gutachten machen lassen. Ein Formular für die augenärztliche Untersuchung gibt es hier zum Download: Formulare des Luftfahrtbundesamtes (LBA) zur Flugtauglichkeit. Alternativ kann es bei uns angefragt werden. Die augenärztliche Untersuchung wird in der Regel nur bei der Erstuntersuchung und nicht bei den Folgeuntersuchungen verlangt. Wenn ihr also einige Jahre nach der Ausbildung ein neues Medical benötigt, reicht der Gang zum Fliegerarzt.

Während der augenärztlichen Untersuchung wird die für das Fliegen notwendige Sehfähigkeit geprüft. Man absolviert verschiedene Sehtests, die zum Beispiel darin bestehen können kleine Öffnungen in Kreisen zu erkennen, wie bei einem Autoführerschein-Sehtest. Das dreidimensionale Sehen und das Farbsehen werden ebenso überprüft, wie das Sehvermögen am Randbereich und die Pupillenreaktionen. Brillenträger sollten sich nicht entmutigen lassen. Auch mit recht hohen Dioptrien-Werten seid ihr flugtauglich, sofern eure Sehhilfe gut ausgleicht. Wichtig ist, dass ihr mit Brille gut sehen könnt. Aus eigener Erfahrung ist bekannt, dass Augenärzte manchmal nicht klar einschätzen können, ob ihr flugtauglich seid. Lasst euch vom Augenarzt nicht einreden, dass ihr keine Piloten werden könnt, sondern geht mit dem augenärztlichen Gutachten zum Fliegerarzt.

Zum HNO-Arzt müsst ihr nicht!

Nach erfolgreicher Untersuchung erhaltet ihr das Medical Klasse 2 (höherwertig) oder Klasse LAPL (reicht für uns).

Gültigkeiten Klasse 2

• 60 Monate
bis der Lizenzinhaber das 40. Lebensjahr vollendet.
Die Gültigkeit eines Tauglichkeitszeugnisses, das vor Vollendung des 40. Lebensjahres ausgestellt wurde, endet mit Vollendung des 42. Lebensjahres.
• 24 Monate
bei Lizenzinhabern, die zwischen 40 und 50 Jahre alt sind. Die Gültigkeit eines Tauglichkeitszeugnisses, das vor Vollendung des 50. Lebensjahres ausgestellt wurde, endet mit Vollendung des 51. Lebensjahres
• 12 Monate
bei Lizenzinhabern, die das 50. Lebensjahr vollendet haben.

Gültigkeiten Klasse LAPL

• 60 Monate
bis der Lizenzinhaber das 40. Lebensjahr vollendet. Die Gültigkeit eines Tauglichkeitszeugnisses, das vor Vollendung des 40. Lebensjahres ausgestellt wurde, endet mit Vollendung des 42. Lebensjahres,
• 24 Monate
bei Lizenzinhabern, die das 40. Lebensjahr vollendet haben.

Unser Theorielehrgang läuft grundsätzlich in Präsenzform, normalerweise direkt am Flugplatz Dankern. Unser zuständiger Verband, der DULV, hat uns genehmigt, während der Corona-Pandemie den Lehrgang auch online durchzuführen.

Das heißt: So lange es uns coronabedingt verboten ist, den Lehrgang in Präsenzform durchzuführen, werden wir ihn online über die Plattform „ZOOM“ durchführen.

Für den Online-Kurs benötigt ihr einen Internetanschluss, einen internetfähigen PC oder Laptop, ein Headset / Mikrofon und ggf. eine Webcam.

Unterlagen teilen wir mit euch elektronisch via Dropbox.

Im Theorielehrgang vermitteln wir Dir innerhalb von 60 Unterrichtsstunden die Fächer Luftrecht, Meteorologie, Flugfunk, Navigation, Technik, Pyrotechnik und Verhalten in besonderen Fällen inklusive menschliches Leistungsvermögen. Damit bereiten wir Dich optimal auf die Theorieprüfung vor. In der Regel wird diese Prüfung durch einen externen Prüfer bei uns an der Flugschule durchgeführt. Der Test findet im Multiple-Choice-Verfahren statt. Zusätzlich ist eine Navigationsaufgabe zu lösen.

Definitiv ja. Du wirst aber von Beginn des Theorielehrgangs bis zur Prüfung sehr viel lernen müssen. Es gibt Apps, die Dich dabei unterstützen. Alle Multiple-Choice-Fragen sind im Voraus bekannt. Dennoch ist ein umfangreiches Wissen erforderlich. Wir bereiten Dich intensiv darauf vor. Optional bieten wir Dir die Möglichkeit, an Online-Seminaren über Zoom teilzunehmen. Hier werden Unterrichtsthemen nachbesprochen und Fragen dazu beantwortet.

Ja, das empfehlen wir sogar. So kannst Du im Theoriekurs die Themen gleich mit praktischen Erfahrungen verknüpfen.

Wir empfehlen folgende Materialien:

  • Lehrbuch „Ultraleichtfliegen kompakt“, Winfried Kassera, 3. aktualisierte Auflage
  • ICAO-Karten Blatt Hamburg und Hannover
  • Aktueller Flieger Taschenkalender
  • Bleistifte, Lineal, Geodreieck, Zirkel, Taschenrechner
  • ggf. Kursdreieck

Das ist nicht zwingend nötig. Das erste Ausbildungswochenende bekommen wir auch gut ohne geregelt. Sprecht uns bitte vor dem Kauf des Lehrbuchs von Kassera oder der ICAO Karten an. Eventuell lohnt sich für euch eine Mitgliedschaft in unserem Dachverband, dem Deutschen Ultraleichtflugverband (DULV). Wir empfehlen die Mitgliedschaft im DULV, da Du hier einige Vorteile genießt, bzgl. der günstigen Inanspruchnahme von Versicherungen und vieles mehr. Insbesondere bietet der DULV Neueinsteigern ein sehr interessantes Willkommenspaket an. Es beinhaltet bei Abschluss einer Mitgliedschaft gratis einen Großteil der für den Lehrgang benötigten Materialien.

Der „Deutsche Ultraleichtflugverband“ (DULV) und der „Deutsche Aeroclub“ (DAeC) sind die beiden Verbände, welche in Deutschland zuständig sind für den Flugsport. Die Verbände sind vom Bund beauftragt, Prüfungen abzunehmen und auch die Lizenzen auszustellen. Mehr Infos zu den wichtigen Aufgaben erhältst Du auf den jeweiligen Internetseiten. Die beiden Verbände erfüllen identische Aufgaben. Die Tatsache, dass wir zwei gleichbedeutende Verbände in Deutschland haben, ist historisch bedingt.

Der Fliegerclub Haren-Dankern ist Mitglied beim DULV. Die Flugschule Dankern – 22Skys ist ebenfalls DULV-Mitglied. Es bleibt Dir selbst überlassen, ob Du in einem der Verbände Mitglied wirst. Wir empfehlen die Mitgliedschaft im DULV, da Du hier einige Vorteile genießt, bzgl. der günstigen Inanspruchnahme von Versicherungen und vieles mehr. Insbesondere bietet der DULV Neueinsteigern ein sehr interessantes Willkommenspaket an. Es beinhaltet bei Abschluss einer Mitgliedschaft gratis einen Großteil der für den Lehrgang benötigten Materialien.

Der DULV bietet Neueinsteigern (ohne jegliche Fluglizenz) ein sehr interessantes Willkommenspaket an. Es beinhaltet bei Abschluss einer Mitgliedschaft gratis einen Großteil der für den Lehrgang benötigten Materialien:

  • Lehrbuch Ultraleichtfliegen kompakt von W. Kassera
  • DULV-Fragenkatalog
  • ICAO-Karte Blatt Hannover
  • DULV-Plotter
  • Planungshilfe Winddreieck
  • DULV-Block für allgemeine Notizen
  • DULV-Ausbildungsnachweisheft
  • DULV-Flugbuch

Bitte sprecht uns dazu an. Wir Flugschulen haben vom DULV spezielle Aufnahmeanträge erhalten. Nur mit diesen speziellen Formularen habt ihr die Möglichkeit das DULV-Willkommenspaket zu erhalten: Download_Formular

Das Angebot gilt nur für absolute Neueinsteiger, nicht für Piloten, die umschulen. Das Paket ist so umfangreich, dass die Mitgliedschaft im ersten Jahr quasi kostenlos ist. Der Jahresbeitrag beim DULV beträgt aktuell 76,70 € (Stand: September 2020).

Das DULV-Formular schickt ihr selbst zum Verband. Stempel von uns oder vom Verein müssen nicht auf das Formular gedruckt werden. Hier einfach die jeweiligen Adressen händisch einfügen.

Wir, die „Flugschule Dankern – 22Skys“, sind eine gewerblich betriebene Flugschule am Flugplatz Haren-Dankern. Der „Fliegerclub Haren-Dankern“ ist der Verein, der den Flugplatz betreibt.

Solltest Du Dich dazu entscheiden ebenfalls im Fliegerclub Haren-Dankern Mitglied zu werden, dann reduziert sich der Jahresbeitrag beim DULV auf 51,- €. Diese günstigere Mitgliedschaft ist nur möglich, wenn Du erst Mitglied im Fliegerclub Haren-Dankern wirst. Die Mitgliedschaft im Fliegerclub Haren-Danken empfehlen wir Dir ebenfalls ausdrücklich. Der Verein bietet Dir die nötige Infrastruktur am Flugplatz. Außerdem sparst Du bei Mitgliedschaft die Landegebührpauschale von 200,- € für Landungen am UL-Flugplatz Haren-Dankern. Infos zum Verein findest Du hier: http://www.flugplatz-dankern.de/.

Das Zusammenspiel der Mitgliedschaften und der daraus resultierenden Vorteile mag etwas unübersichtlich klingen. Wir helfen Dir aber gerne weiter. Solltest Du im DULV oder im Fliegerclub Haren-Dankern Mitglied werden wollen, dann sprich uns einfach an, damit wir auch alle Vorteile für Dich sichern können.

Antragsformular Vereinsmitgliedschaft Fliegerclub Haren-Dankern

Zunächst einmal macht die Ausbildung zum Sportpiloten, insbesondere der praktische Teil, jede Menge Spaß. Der Weg zur Lizenz ist aufregend, fordernd, interessant und mit Glückshormonen garniert.

Die praktische Ausbildung umfasst mindestens:

  • eine Gesamtflugzeit von 30 Flugstunden 
  • Starts und Landungen auf verschiedenen Flugplätzen
  • Außenlandeübungen mit Fluglehrer
  • mindestens zwei Überlandflüge mit Fluglehrer
  • mindestens drei Überlandflüge im Alleinflug
  • besondere Flugzustände
  • Verhalten in Notfällen

Weitere Inhalte der Ausbildung:

  • Allgemeine Einführung
  • Vorbereitung und Beendigung des Fluges
  • Einweisungsflug
  • Rollen am Boden
  • Wirkung der Steuerorgane
  • Horizontalflug
  • Steig-, Sink- und Gleitflug
  • Überziehen und Abkippen
  • Kurven
  • Platzrunde
  • Seitengleitflug
  • Ziellandungen
  • Notlandeübungen
  • Überlandflüge und Flugnavigation

Zur jeder Flugstunde mitbringen, sofern vorhanden:

  • Medical
  • Flugbuch
  • Rotes Ausbildungsnachweisheft des DULV
  • Personalausweis
  • Sonnenbrille, eurer Sehstärke entsprechend
  • Basecap, zum Schutz vor der Sonne
  • Flugzeug-Headset
  • Kleingeld, um Landegebühren an fremden Plätzen zu entrichten

Aus hygienischen Gründen empfehlen wir dringend ein eigenes Headset zu verwenden. Ihr könnt Headsets bei den meisten Flugbedarfshops erwerben (PJ-Stecker). Ein vernünftiges Headset muss nicht mehr als ca. 170,- Euro kosten. Auch wir können euch gute Headsets zum fairen Preis anbieten.

Alle unsere Flugschüler*innen erhalten von uns einen Online-Zugang zur Plattform vereinsflieger.de.

Auf dieser Plattform könnt ihr einerseits jederzeit euren Lernerfolg und eure Übungsflüge einsehen, andererseits auch Buchungen vornehmen.

Weiterhin habt ihr aber auch immer die Möglichkeit Flugstunden per Telefon, E-Mail oder WhatsApp bei uns zu buchen.

Bitte plane bei jeder vereinbarten Flugstunde 1,5 Stunden Zeit ein (auch bei Buchung in vereinsflieger.de)!

Es macht in der Regel mehr Sinn viele kurze Termine á 45 Minuten, als wenig lange Termine zu vereinbaren. Auf die Dauer der Flugstunden werden wir als Fluglehrer immer ein Auge haben. Manchmal reichen schon 30 Minuten Flug aus und die Aufnahmegrenze beim Flugschüler ist erreicht. Das ist völlig normal. Wenn wir im Flug feststellen, dass ihr erschöpft seid, dann ist jede weitere Flugminute überflüssig, sie bringt euch nicht weiter.

Jeder Flug ist anders, jede Landung ist anders und vergesst nicht: Am Anfang ist alles neu. Diese neuen Eindrücke erfordern vom Kopf Höchstleistungen. Dazu kommt, dass wir euch von Flug zu Flug mehr fordern werden, so dass ihr am Anfang nie mehr als ca. 45 Minuten am Stück fliegen werdet (und auch nicht fliegen wollt). Danach solltet ihr eine Pause einlegen. 

Im weiteren Ausbildungsverlauf müsst ihr 200 km – Flüge absolvieren, bei denen ihr auch längere Zeit am Stück am Steuer seid. 

Wir empfehlen im Durchschnitt zwei Flugstunden die Woche zu absolvieren, damit ihr immer im Training seid und einen schnellen Lernfortschritt habt. 

Wir führen die Theorielehrgänge in kompakter Form durch. Zwei bis vier Wochen danach erfolgt die Theorieprüfung. Wie lange die Praxisausbildung dauert, bestimmst Du weitestgehend selbst. Allerdings dürfen zwischen der Theorieprüfung und der Praxisprüfung nicht mehr als 36 Monate liegen (§128 (6) LuftPersV).

Unsere Flugzeuge sind vollkaskoversichert mit einer Selbstbeteiligung von 2.000,- €. Während der Flüge mit Fluglehrer ist dieser versicherungsrechtlich zuständig und verfügt über eine entsprechende Fluglehrer-Haftpflichtversicherung. Für eure Solo-Flüge seid ihr der „Pilot in Command (PIC)“, haftet für Schäden und übernehmt die Kosten der Selbstbeteiligung. Um euch gegen dieses Risiko abzusichern, bietet die Versicherung HDI eine spezielle Versicherung für Charterer. Wir senden euch gerne Flyer zu diesem Thema zu und vermitteln einen Kontakt.

Bei Bedarf solltet ihr bei Ausbildungsbeginn überprüfen, ob eure privaten Versicherungen die Risiken des Flugsports mit berücksichtigen. Dazu gehören insbesondere Unfall-, Lebens-, Arbeitsunfähigkeits- und Haftpflichtversicherungen.

Nein. Der Flugfunk erfolgt in deutscher Sprache. Optional bieten wir die Möglichkeit, auch ein englisches Flugfunkzeugnis zu erwerben. Dies ist aber nicht erforderlich.

Wir unterrichten Dich während des Theorielehrgangs auch im Fach „Flugfunk“. In der Theorieprüfung musst Du dann auch das Fach „Flugfunk“ bestehen. Damit erhältst Du die Flugfunkberechtigung gemäß §44 LuftPersV. Damit darfst Du den Sprechfunkverkehr in deutscher Sprache in den Lufträumen G und E durchführen. Diese Berechtigung ist gültig für Deutschland.

Wir bieten in regelmäßigen Abständen auch die erweiterten Flugfunkzeugnisse BZF I und BZF II an, die wir euch unbedingt empfehlen.

Der Flugplatz Dankern liegt direkt am Feriengebiet Schloss Dankern. Somit bietet die Umgebung zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Empfehlen können wir zum Beispiel das Hotel Altenberge, Dorfstr. 83 in Haren, Webseite: https://hotel-altenberge.de/. Es liegt relativ nah am Flugplatz und ist recht preisgünstig. 

Gegenfrage: Wie weit kann man mit einem Auto fahren? Antwort: beliebig weit. Man kann ja schließlich tanken. Letztlich hängt die Reichweite eines Flugzeugs (ohne Zwischenlandung) von verschiedenen Faktoren wie Tankinhalt, Reisegeschwindigkeit,  Kraftstoffverbrauch und Windverhältnissen ab. Ganz ganz grob liegen die Reichweiten zwischen 500 und 1.000 km. Danach wird getankt und weitergeflogen. Wie mit dem Auto.

Unsere Sportflugzeuge arbeiten mit günstigem Superbenzin.

Mit der Sportpilotenlizenz für aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge darfst Du zweisitzige ULs mit einem maximalen Abfluggewicht bis 600kg fliegen. Als Beispiele dafür kannst Du Dir die Flugzeuge ansehen, welche wir in der Ausbildung verwenden. 

Die Sportpilotenlizenz wird unbefristet ausgestellt. Allerdings darf man sie nur in Anspruch nehmen, wenn man in den letzten 24 Monaten mindestens 12 Stunden geflogen ist. Zudem muss man alle zwei Jahre einen Übungsflug mit Fluglehrer absolvieren. Außerdem musst Du natürlich jederzeit über ein gültiges „Medical“ verfügen, also über eine aktuelle fliegerärztliche Tauglichkeitsbescheinigung.

Die Flugschule bietet Dir nach der Ausbildung die Möglichkeit, Deine bereits vertrauten Schulflugzeuge zu chartern. Auch der Verein am Flugplatz verfügt über ein eigenes Flugzeug. Es ist baugleich mit unserer Aeroprakt A32, die Du bereits in der Ausbildung kennenlernst. So kannst Du günstig über den Verein chartern – und auch hier ein Dir bereits bekanntes Flugzeug fliegen.

Direkt nach der Ausbildung zum Sportpiloten darf noch kein Passagier mitgenommen werden. Dazu ist der Erwerb einer Passagierberechtigung nötig. Diese ist aber relativ einfach zu erwerben. Es sind drei Solo – Überlandflüge mit Zwischenlandung erforderlich. Weiterhin müssen zwei 200 km – Flüge mit Fluglehrer absolviert werden, wobei der zweite Flug davon die Prüfung zur Passagierberechtigung darstellt.

Leiter

Axel Rönneker
Telefon: +49 171 6701130
E-Mail: axel.roenneker@22skys.de

Am Flugplatz 2
49733 Haren (Ems)

Fluglehrer

Oliver Hankofer
Telefon: +49 171 5248015
E-Mail: oliver.hankofer@22skys.de

Am Flugplatz 2
49733 Haren (Ems)

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